Fotos von den Ausgrabungen vom Lampelfeld


Das Grabungsfeld auf dem Lampelfeld. 
Im Hintergrund der Kalvarienberg und der Kreuzweg. 
Schüler des Gymnasiums Oberschützen helfen unter fachkundiger Anleitung bei den Grabungen. 
Nachbau eines historischen Rennofens, wobei dieser von der Größe her einem Ofen entspricht, wie sie im Mittelalter gebaut wurden. 
Der Ofen wird eingeheizt.. 
Diese für den Laien unscheinbare Grube, war für die Archäologen die große Sensation. Sie stellt das Fundament eines Hauses unserer Vorfahren dar. In den Löchern außerhalb der Grube befanden sich die Pfosten, die die Konstruktion getragen haben. Die Hütte ist vermutlich 6000 Jahre alt, da auf dem Boden der Grube ein Steinlöffel aus dieser Zeit gefunden worden ist. Dies ist somit die ältesten nachgewiesene Behausung in unserer Gegend. 
Der Leiter der Ausgrabung Dr. Herdits erklärt Schülern am Tag der 'Offenen Tür' anhand der Karte die Positionen der Rennöfen. Die Karte ist im Jahre 2001 bei der Untersuchung des Lampelfeldes mit modernen Geräten entstanden und war eine wertvolle Hilfe für das Grabungsteam. 
Der Riedlingsdorfer Gemeindebedienstete Edwin Nagel  fand bei Baggerarbeiten einen bis dahin unbekannten Eisenverhüttungsplatz im Süden von Riedlingsdorf.
Dieser Fund ist wegen der Dicke seiner Schlackenschicht einzigartig in Europa. 

Schlackenstück aus dem Riedlingsdorfer Eisenverhüttungsplatz. 
 

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Für den Inhalt verantwortlich: Heinz Bundschuh